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Fundstück: «Ohne Salz ist gar nichts essbar»

 «Wer in Deutschland ein Kochbuch schreiben will, der muß damit anfangen, […] den Bäcker [zu lehren], das Brot zu backen, namentlich die Semmel, die oft eine Art von Leder und vollkommen unverdaulich ist.»

Der Buchbestand der Museumsgesellschaft beläuft sich auf rund 140’000 Titel. Seit den 1830er-Jahren wird Belletristik und allgemeine Sachliteratur in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch gesammelt. Dazu kommen Bestände aus Schenkungen, insbesondere aus dem 19. Jahrhundert.

Anders als viele Bibliotheken mit ähnlichem Sammelprofil ist die Museumsgesellschaft eine Archivbibliothek und scheidet keine Bücher aus. Entsprechend reich ist die Auswahl an historischen Beständen, insbesondere an Belletristik, Reise- und Memoirenliteratur und Biographien sowie an literarischen Zeitschriften aus dem 19. Jahrhundert, die anderswo nicht oder nur schwer zu finden sind. Die Bibliothek lädt damit zu Entdeckungen ein und wird auch von Forschern aus der Schweiz und dem Ausland gerne benutzt.

Jährlich kommen rund 1'000 neue, aktuelle Bücher, Hörbücher und Filme dazu. Die zeitgenössische Literatur findet ihren Platz neben den bewährten Klassikern und den in Vergessenheit geratenen Bestsellern der Vergangenheit, die der Wiederentdeckung harren.

Eine Kostprobe aus unseren Beständen bietet die inzwischen recht ansehliche Sammlung von Fundstücken. Publiziert in den Neuheitenbulletins stellen sie einzelne Kostbarkeiten, Besonderheiten und Merkwürdigkeiten aus unseren Buchmagazinen vor.

In jährlich wechselnden Ausstellungen in den Vitrinen im Foyer und im Debattierzimmer werden ebenfalls besondere Bestände ins Rampenlicht gestellt.